Sachbericht Südafrika

von Monika Seidel (Kommentare: 0)

Es fand Unterricht in englischer Sprache durch die Lehrer*innen und Lehrer statt, außerdem konnten sie im Unterricht von den Lebens- und Lernbedingungen vor Ort berichten. Ein workshop mit Schülervorträgen zum Thema „Was hat der Kohleabbau in Südafrika im Rahmen der Globalisierung für Auswirkungen“ wurde seitens der Gesamtschule vorbereitet, mit gebrachte Zeichnungen der südafrikanischen Schüler*innen wurden in einer eröffneten Ausstellung im Rahmen der Abschlussfeierlichkeiten der Stufe 10 präsentiert. Der Höhepunkt der Begegnungsreise war ein landesweites Netzwerktreffen der Schulen im Austausch mit Südafrika unter Federführung der KASA Heidelberg sowie ein längeres Treffen zur Koordination von Kooperationsideen im Rahmen eines digitalen / globalen Klassenzimmers (als Idee für ein regionales Projekt), in dem deutsche und südafrikanische Schüler*innen mit Projektarbeiten regelmäßig in Verbindung stehen.

Aber auch der gemeinsame Spaß und das intensive Kennenlernen kamen nicht zu kurz. Die Gäste waren privat und ehrenamtlich untergebracht und erlebten in den Haushalten der Gastgeber die Kultur des Gastlandes hautnah mit. Abends wurde sich oft zu Feierlichkeiten getroffen – es wurde viel miteinander gesungen und diskutiert.

Fahrten in die ehemalige Bundeshauptstadt, nach Köln und ins Ruhrgebiet waren sehr informativ – am Ende der Zeit waren sich alle Beteiligten sicher, dass die Zusammenarbeit intensiviert wird durch:

  • die Implementation gemeinsamer Themen in die Lehrpläne vieler Fächer
  • den Kontakt mit der Uni Siegen
  • die entstandenen Freundschaften und eine Verbundenheit, die sich gerade durch die Feststellung von Gemeinsamkeiten trotz aller kulturellen Unterschiede deutlich verstärkt hat (hier hat der Tag mit der KASA in Heidelberg Großartiges bewirkt!)
  • ein nun sehr groß gewordenes Interesse der beteiligten Schüler*innen an einem Austausch und der Zusammenarbeit im unterrichtlichen Kontext.
  • durch 10 gesponserte, eingerichtete Laptops durch die Organisation Lapdoo, angeregt durch die Universität Siegen.

Zu Beginn des Schuljahres wird die Gesamtschule Freudenberg sich gemeinsam mit der Schule aus Emalahleni auf den weiteren Weg zu einer vorerst digitalen Zusammenarbeit machen, die voraussichtlich in einen Austausch im übernächsten Schuljahr münden wird. Die Idee des globalen Klassenzimmers wird aller Voraussicht nach für die südafrikanische Seite von „Engagement global“ gefördert, so dass die durch den Stiftungsbeitrag der Stiftung Umwelt und Entwicklung in Bonn

gemeinsam mit dem Förderverein und den genannten Sponsoren ermöglichte Begegnungsreise im Juni ein voller Erfolg war.

Im Auftrag für den Förderverein

Michael Albrecht (Schulleitung)

 

 

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